SPR beim Poker: das Verhältnis, das entscheidet, ob du folden kannst
Stack-to-Pot Ratio: der verbleibende Stack geteilt durch den Pot. Die Zahl, die VOR dem Flop sagt, welche Hände folden können — und welche mit dem Pot verheiratet sind.
Lou · · 2 min

Die SPR — Stack-to-Pot Ratio — ist der verbleibende effektive Stack geteilt durch die Potgröße am Flop. Dieses simple Verhältnis beantwortet Pokers teuerste Frage: Kann ich noch folden, oder bin ich schon mit dem Pot verheiratet?
Die Berechnung und die Schwellen
Pot von 10, Stacks von 40 dahinter: SPR 4. Die Richtwerte: Unter 3 bist du mit jedem Top Pair praktisch committet — kein Manövrieren mehr, die Entscheidungen vereinfachen sich. Zwischen 4 und 8 die Spielzone: tief genug zum Folden, kurz genug, um in zwei Bets zu stacken. Über 10 regiert die Vorsicht — für Stacks braucht es eine echte Hand.
Warum sie deine Entscheidungen ändert
- Preflop formt die SPR: 3-betten erzeugt eine kleine SPR (perfekt für AA-KK, die stacken wollen); callen bewahrt eine hohe SPR (perfekt für Spekulationshände).
- Am Flop diktiert die SPR das Commitment: Top Pair bei SPR 2 foldet nicht; dieselbe Hand bei SPR 12 muss Nein sagen können.
- Im Turnier sind die SPRs naturgemäß niedrig: Deshalb ist das Spiel dort direkter als im tiefen Cash.
Der klassische Fehler
Dieselbe Hand bei SPR 2 und SPR 12 gleich zu spielen — Top Pair tief zu überspielen, kurz zu unterspielen. Der Reflex wird aufgebaut: ein Blick auf das Verhältnis vor jeder Flop-Entscheidung. Der PokGenius Trainer variiert die Tiefen genau dafür, und der Postflop-Hub ordnet die SPR in den Gesamtbaum ein.
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